Jutta Heppekausen

Supervisorin (MA, FVS)
Akad. Mitarbeiterin PH Freiburg
Psychodramaleiterin, Theaterpädagogin
Gründerin von "Blickwechsel" Playbacktheater Freiburg, Playbacktheater-Trainerin(APTT)

Arbeitsprofil :

Supervision (Einzel, Gruppen Teams): Identitätsstärkung, Rollenklärung, work-life-balance, Teamentwicklung, Konfliktbearbeitung, Umgang mit Heterogenität, päd. Fallarbeit Coaching: Leadership-Kompetenzen, Perpektivenplanung, Konzeptentwicklung
Fortbildungen: Szenische Methoden (z.B. zur Konfliktbearbeitung), Interaktives Theater (z.B. Playback- und Forumtheater), Dialogprozesse

fon: 0761/790 11 08
email: jutta.heppekausen azfreiburg.de

Zu meiner Person und Berufserfahrung:

Jahrgang 1954, Pädagogin (u.a. interkulturelle Gemeinwesenarbeit, Erwachsenenbildung, Schule), inzwischen wissenschaftliche Mitarbeiterin (Pädagogische Hochschule Freiburg);

Freiberuflerin (früher in Hamburg und seit 1996 in Freiburg): Fortbildungen, Trainings und Supervision/Coachings mit unterschiedlichen Zielgruppen: in der Jugend- und Familienarbeit - wie SPFH und EB-Maßnahmen, betreutes Wohnen und offene Jugendarbeit - in Kindergärten, Fraueninitiativen, Beratungsstellen, Schulen, Hochschulen, mit Künstler_innen (Musik, Theater), Unternehmerinnen und mit multi-ethnischen Teams und Führungskräften.

Supervisorin/Coach in eigener Praxis (in der Region Freiburg seit 2002)

Arbeits- und Lebenserfahrungen in Spanien, Russland, Israel, Palästina, Türkei, Georgien, Tadschikistan, Aserbaidschan, Italien und Deutschland.

Sprachen: Deutsch, Spanisch, Russisch, Englisch

Qualifikationen:

M.A. in Supervisorin, Psychodramaleiterin (Institut für Psychodrama Ella Mae Shearon, Köln), Theaterpädagogin (Akademie Remscheid für mus. Erziehung und Medienpädagogik), Deutsch/Russischlehrerin (FU Berlin), kontinuierliche Fortbildungen, Weiterbildung in Alexandertechnik (ZAYT Freiburg)

Arbeitsweise:

Ausgehend vom Anliegen der Supervisand/innen klären wir gemeinsam die Ziele des Prozesses. Für den Weg lade ich zu Entschleunigung und der Suche nach Eigen-Sinn ein: mit kreativen Gestaltungsangeboten (szenische Methoden, Objekteskulpturen, Stuhlarbeit, Malen, Imaginationen) und nachdenklichen Fragen (theoriefundiert, u.a. systemisch). Perspektivenwechsel, Innehalten, ein vertieftes Wahrnehmen und Reflektieren kann Distanz schaffen und neue Begegnung mit Personen und Sachen ermöglichen. Frische Sichtweisen und ein erweitertes Rollenrepertoire werden erlebbar, Spontaneität und Kreativität werden frei. Problemlösungen können selbst-bewusst angegangen werden.

Ziel:

eine begründete und sich immer wieder erneuernde Berufszufriedenheit, Leichtigkeit im Leben mit Unsicherheiten.

Motto: "Sich selbst überraschen"

Veröffentlichungen

Zeitschriften- und Buchbeiträge

2015/2016
Szenisches Arbeiten am szenischen Verstehen, In: Supervision 4.2015/1.2016 S.106-117

2014
Verbundenheit wahrnehmen und/oder sich durchsetzen. Psychodramatische Begegnungen mit Gewaltfreier Kommunikation in der Supervision. In: Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie 02/2014, S. 295-307

2013
Beobachtung, Selbstbeobachtung und Reflexion in der Lernbegleitung. In: Hendrik Coelen, Barbara Müller-Naendrup (Hrsg.): Studieren in Lernwerkstätten: Potentiale und Herausforderungen für die Lehrerbildung. Weisbaden: Springer VS, S.110-126

2012
Pädagogische Professionalisierung und Selbstreflektion - ein Artikel zum Mile-Projekt aus der Grundschulzeitschrift 6. Jg./April 2012, S.8-11

2011
Das Private ist politisch und das Politische ist privat - Lernangebote durch Lehrstückarbeit im Brechts & Jasager, erprobt in Bursa/Türkei. In: Zeitschrift für Theaterpädagogik, 27 Jg. Heft 58, S. 59-63

2010
Degenhardt, Marion/Heppekausen, Jutta (2010):
Kultur der Anerkennung - Persönlichkeitsbildung als Teil einer von der Zukunft aus gedachten Lehrer/innenbildung.

2007
Supervision mit LehrerInnen: Erfolgskonditionierung unter ökonomischem Druck? In: Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie, Heft 2/September 2007, S. 247-267

2004
Gewaltprävention durch Theaterspielen: Playbacktheater als Theater der Begegnung in der Schule. In: Politisches Lernen 1/04

"Sich selbst überraschen". In: Profile. Internationale Zeitschrift für Veränderung, Lernen Dialog. 07/2004, S.106-109

Theater der Begegnung - Playbacktheater als ein Beitrag zu einem (gewalt-)freieren Zusammenleben. In: Huppertz, Norbert (Hg.): Rechtsextremismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit - Was tun!? Oberried, S. 141-178

2003
The Politics of Playback Theatre. Is Playback Theatre a Political Event?/ Begegnung durch Gefühle im öffentlichen Raum - ein Politikum? Oder: Ist Playback per se politisch? In: Interplay 2/2003, S.1-6

Persönlichkeitsbildung in einem theaterpädagogischen Projektseminar. In: journal für lehrerInnenbildung, 3. Jg., 4/2003, S.63-71, zusammen mit Jutta Mägdefrau

Begegnung statt Gewalt: Politische Wirkungsmöglichkeiten von Playbacktheater als Beitrag zu einer Moral der Verantwortung. In: Korrespondenzen, 19: Jg. Heft 42, S.35-43

"Ich möchte ja nicht rassistisch sein, aber" - Stärkung von Selbstreflexionskompetenz bei Suchtberater/innen mit Methoden des szenischen Spiels. In: Pilk, Heike: Neue Ansätze in der entwicklungspolitischen Bildung - Globales und interkulturelles Lernen in der Erwachsenenbildung. Hrsg. V. Institut für Internationale Zusammenarbeit des Deutschen Volkshochschulverbandes e.V., S. 91-98, zusammen mit Ulrich Müller

Einladung zur Begegnung von Theorie und Praxis - Supervision mit szenischen Methoden als Beitrag zur pädagogischen Professionalisierung. Abschlussarbeit Weiterbildungsstudiengang Supervision an der Evangelischen Fachhochschule Freiburg. September 2003

2002
Geschichte in uns - Spurensuche mit Methoden des Szenischen Spiels. In: Sehrig, Jürgen u.a.: Mit alten Menschen über den Nationalsozialismus sprechen. Hockenheim, S.49-53

1999
Öffnung von Lehre und Unterricht. In: PH-FR 1999/2. Freiburg, S.18-20

Gestern Schüler/in - morgen Lehrer/in? Psychodramatische Arbeit mit Praktikumserfahrungen in der 1. Phase der Lehrer/innenbildung. Abschlussarbeit zur Erlangung der Graduierung zur Psychodramaleiterin. September 1999

1996
Macht und Ohnmacht in interkulturellen Begegnungen. In: Frauen als Gleiche, Frauen als Verschiedene. Perspektiven feministischer Bündnispolitik. S.43-46. Hrsg. v. Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen - Büro für Frauenbildungsarbeit

Antirassistische Bildungsarbeit als Arbeit an den eigenen Gefühlen. In: Gemeinsam erleben. Handreichungen zur interkulturellen Bildungsarbeit. Hrsg. v. Institut für Bildung und Kultur. Remscheid, S.375-386

1993
"Wir sind hier in Deutschland!". Bericht von einem Theaterworkshop mit SozialpädagogInnen. In: Widersprüche 48/1993, S.83-93, zusammen mit Dietlinde Gipser u. Heiner Zillmer

1989
"Ach, die Jugend von heute!". Über Schwierigkeiten beim spanisch-deutschen Ferienkurs für Jugendliche in Segovia (Spanien) - Ein Tandem-Programm. In: Martin Müller u.a. (Hg.): Autonomes und partnerschaftliches Lernen. Modelle und Beispiele aus dem Fremd-sprachenunterricht. Berlin und München 1989, S.81-88

Unterdrückt - Befreit - Verstaatlicht? Frauenbilder im sowjetischen Film von der Revolution bis zur Gegenwart. Begleitheft zur Filmretrospektive. Hamburg 1989, zusammen mit Leslie Franke.

1988
La Intifada, in: T.E. Enseñanza, N. 19 Septiembre, S.5-7, zusammen mit Paco Soto

1987
Más vale la mina que la cocina - Lieber die Zeche als die Küche. Bergarbeiterinnen in Asturien. In: Tranvía. Revue der Iberischen Halbinsel 6/1987, S.17-20